Micron Document
<!DOCTYPE html>
<html class="client-nojs vector-feature-language-in-header-enabled vector-feature-language-in-main-page-header-disabled vector-feature-page-tools-pinned-disabled vector-feature-toc-pinned-clientpref-0 vector-toc-not-available vector-feature-main-menu-pinned-disabled vector-feature-limited-width-clientpref-1 vector-feature-limited-width-content-enabled vector-feature-custom-font-size-clientpref-1 vector-feature-appearance-pinned-clientpref-0 skin-theme-clientpref-day vector-sticky-header-enabled" lang="de" dir="ltr"><head>
<meta charset="UTF-8">
<title>Carl Malsch</title>
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
<link rel="icon" type="image/png" href="./_res_/favicon.png">
<link rel="canonical" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Malsch"> <link href="./_mw_/ext.cite.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.wikimediamessages.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.icons.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.search.codex.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<meta name="ResourceLoaderDynamicStyles" content="">
<link href="./_mw_/ext.gadget.citeRef.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.defaultPlainlinks.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonHide.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonLayout.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonStyle.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiDarkmode.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiResponsive.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.specialSearch.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/site.styles.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/noscript.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/footer.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/vector-2022.css">
</head>
<body class="skin--responsive skin-vector skin-vector-search-vue mediawiki ltr sitedir-ltr mw-hide-empty-elt ns-0 ns-subject page-Carl_Malsch rootpage-Carl_Malsch skin-vector-2022 action-view">
<div class="mw-page-container">
<div class="mw-page-container-inner">
<div class="mw-content-container">
<main id="content" class="mw-body">
<header class="mw-body-header vector-page-titlebar">
<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Carl Malsch</span></h1>
</header>
<a id="top"></a>
<div id="bodyContent" class="vector-body ve-init-mw-desktopArticleTarget-targetContainer" aria-labelledby="firstHeading" data-mw-ve-target-container="">
<div id="contentSub">
<div id="mw-content-subtitle"></div>
</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p><b>Carl Paul Malsch</b> (* <a href="20._Mai" title="20. Mai">20. Mai</a> <a href="1916" title="1916">1916</a> in <a href="Hamburg" title="Hamburg">Hamburg</a>; † <a href="13._September" title="13. September">13. September</a> <a href="2001" title="2001">2001</a> ebenda) war ein evangelischer <a href="Pastor" title="Pastor">Pastor</a>. Er war ein Mensch des Wortes und der Tat, nicht der theologischen Wissenschaft. Er hatte die Gabe, seine Mitmenschen von sozialen Projekten und kirchlichen Bauvorhaben zu begeistern und dafür die <a href="Fundraising" title="Fundraising">Mittel zu beschaffen</a>. Er propagierte die „leise <a href="Kollekte" title="Kollekte">Kollekte</a>“ (<a href="Geldschein" class="mw-redirect" title="Geldschein">Scheine</a> statt <a href="M%C3%BCnze" title="Münze">Münzen</a>) und prägte den Satz „Gott liebt <a href="Deutsche_Mark#Banknoten" title="Deutsche Mark">blaue Zehnmarkscheine</a>“.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kirchliche_Prägung"><span id="Kirchliche_Pr.C3.A4gung"></span>Kirchliche Prägung</h2></div>

<p>Carl Malsch wuchs in <a href="Hamburg-Hamm" title="Hamburg-Hamm">Hamburg-Hamm</a> auf. Seine christliche und kirchliche Sozialisation geschah durch das Elternhaus und den „Jugendbund für entschiedenes Christentum“ (EC).
Seine Eltern gehörten der <a href="Landeskirchliche_Gemeinschaft" title="Landeskirchliche Gemeinschaft">Landeskirchlichen Gemeinschaft</a> unter <a href="Friedrich_Heitm%C3%BCller" title="Friedrich Heitmüller">Friedrich Heitmüller</a> am Holstenwall an, die sehr <a href="Pietismus" title="Pietismus">pietistisch</a> geprägt war. Sie schickten seine Geschwister und ihn zur Sonntagsschule (Kindergottesdienst) in die Jungmannstraße in <a href="Hamburg-Eilbek" title="Hamburg-Eilbek">Eilbek</a>, wo seine Freunde den <a href="Entschieden_f%C3%BCr_Christus" title="Entschieden für Christus">Jugendbund für entschiedenes Christentum</a> der Gemeinde gründeten. Im Alter von 15&nbsp;Jahren las er innerhalb eines Jahres die Bibel komplett durch. Die christliche Jugendgruppe aus Handwerkern, Studenten und Schülern hatte starke Elemente von der <a href="Jugendbewegung" title="Jugendbewegung">Jugendbewegung</a> übernommen und verstand sich als Bruderschaft.
Ihr Wahlspruch lautete: „Für Christus und die Kirche“.
</p><p>Als Heitmüller kurze Zeit bei den Nazis mit marschierte, trat die Gruppe 1934 geschlossen aus der „Evangelischen Gemeinschaft“ aus und schloss sich der <a href="Evangelisch-Lutherische_Kirche_im_Hamburgischen_Staate" title="Evangelisch-Lutherische Kirche im Hamburgischen Staate">Hamburgischen Landeskirche</a> an. Ihre neue Heimat war bei dem Pastor Kreye in der <a href="Dreifaltigkeitskirche_(Hamburg-Hamm)#Die_alte_Kirche" title="Dreifaltigkeitskirche (Hamburg-Hamm)">Dreifaltigkeitskirche</a>.
</p><p>Als die <a href="Evangelische_Jugend" title="Evangelische Jugend">Evangelische Jugend</a> 1934 in die <a href="Hitlerjugend" title="Hitlerjugend">Hitlerjugend</a> überführt werden sollte, machte die Gruppe nicht mit. Carl Malsch übernahm in der Hammer Gemeinde die Reste der Evangelischen Jugend. Dort war er bis 1936 in der Jugendleitung tätig.
</p><p>In der Hammer Gemeinde gehörte er zur Bekenntnisgemeinschaft. Besonders der Pastor <a href="Gottfried_Forck" title="Gottfried Forck">Gottfried Forck</a>, Mitglied der Vorläufigen Leitung der <a href="Bekennende_Kirche" title="Bekennende Kirche">Bekennenden Kirche</a> informierte die Gruppe über die Auseinandersetzungen zwischen Kirche und Staat. Als der andere Gemeindepastor, Herr Heldmann, 1934 für kurze Zeit ins <a href="Konzentrationslager" title="Konzentrationslager">KZ</a> gebracht worden war, hatte er schon einige erste Eindrücke vom zerstörerischen Wesen des Nationalsozialismus gewonnen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Studium">Studium</h2></div>
<p>Nach dem Abitur wollte er Lehrer werden, was ihm von den <a href="Nationalsozialisten" class="mw-redirect" title="Nationalsozialisten">Nationalsozialisten</a> verwehrt wurde, weil er nicht in der <a href="Hitlerjugend" title="Hitlerjugend">Hitlerjugend</a> war. So entschloss er sich auf Anraten eines Freundes, Theologie zu studieren. Er begann das Studium im April 1936 in der <a href="Kirchliche_Hochschule_Bethel" title="Kirchliche Hochschule Bethel">Theologischen Schule Bethel</a>, wo er zuerst das <a href="Hebraicum" title="Hebraicum">Hebraicum</a>, <a href="Latinum" title="Latinum">Latinum</a> und <a href="Graecum" title="Graecum">Graecum</a> nachholen musste.
</p><p>Im Dezember 1936 bekam er <a href="Tuberkulose" title="Tuberkulose">Tuberkulose</a>, die ihn bis 1944 begleitete und wegen der er nicht zum Wehrdienst einberufen wurde. So konnte er, nachdem die Krankheit weit genug zurückgegangen war und nachdem er 1938 ein halbes Jahr seinen „<a href="Studentischer_Ausgleichsdienst" class="mw-redirect" title="Studentischer Ausgleichsdienst">Studentischen Ausgleichsdienst</a>“ abgeleistet hatte, im Wintersemester 1938/39 sein Studium in <a href="Universit%C3%A4t_Rostock" title="Universität Rostock">Rostock</a><sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, <a href="Berlin" title="Berlin">Berlin</a> und <a href="Erlangen" title="Erlangen">Erlangen</a> fortsetzen. Seine Heimat war die Bekennende Kirche und die <a href="Evangelische_Studentengemeinde" class="mw-redirect" title="Evangelische Studentengemeinde">Evangelische Studentengemeinde</a>, sein großes Vorbild war der Pastor <a href="Martin_Niem%C3%B6ller" title="Martin Niemöller">Martin Niemöller</a>.
</p><p>1939 holte ihn der Leiter der Evangelischen Studentengemeinden, <a href="Martin_Fischer_(Theologe)" title="Martin Fischer (Theologe)">Martin Fischer</a>, nach Berlin und machte ihn zum <a href="Obmann" title="Obmann">Reichsobmann</a> der Studentengemeinden. Von Berlin aus sammelte er zusammen mit Fischer an jeder Universität einen Vertrauensobmann, sodass die Evangelischen Studentengemeinden unter dieser Obhut wachsen konnten. Die Studentengemeinde war 1945 die einzige noch bestehende Organisation an der Universität.
</p><p>Im März 1941 legte Carl Malsch sein Erstes <a href="Theologisches_Examen" class="mw-redirect" title="Theologisches Examen">Theologisches Examen</a> in Hamburg ab. Danach war er ein Jahr lang von Berlin aus im Reisedienst der Evangelischen Studentengemeinden tätig. Ab April 1942 war er Lehrvikar in der Hammer Gemeinde.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Berufliche_Stationen">Berufliche Stationen</h2></div>

<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Hilfsprediger_an_St.-Katharinen">Hilfsprediger an St.-Katharinen</h3></div>
<p>Nach seinem Zweiten Theologischen Examen im März 1943 wurde er <a href="Hilfsprediger" title="Hilfsprediger">Hilfsprediger</a> an der <a href="Hamburger_Hauptkirchen" title="Hamburger Hauptkirchen">Hamburger Hauptkirche</a> <a href="St.-Katharinenkirche_(Hamburg)" class="mw-redirect" title="St.-Katharinenkirche (Hamburg)">St. Katharinen</a>, wo er am 13. Juni 1943 von dem Hauptpastor <a href="Volkmar_Herntrich" title="Volkmar Herntrich">Herntrich</a> <a href="Ordination" title="Ordination">ordiniert</a> wurde. Im selben Monat heiratete er die Pastorentochter Elisabeth Crusius aus <a href="Neuenkirchen_(Melle)" title="Neuenkirchen (Melle)">Neuenkirchen</a> Kreis Melle. Ihre gemeinsame Wohnung im Katharinenkirchhof 26 wurde im <a href="Operation_Gomorrha" title="Operation Gomorrha">Feuersturm</a> am 27. Juli 1943 durch den herabfallenden Turm der Katharinenkirche zerstört.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Pastor_in_Niederbayern">Pastor in Niederbayern</h3></div>
<p>Nach seiner Ernennung zum Pastor am 1. April 1944 wurde er von seiner Landeskirche zur Betreuung evakuierter Hamburger nach Niederbayern (<a href="Landau_an_der_Isar" title="Landau an der Isar">Landau an der Isar</a>) geschickt.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gemeindepastor_in_Hamburg-Klein_Borstel">Gemeindepastor in Hamburg-Klein Borstel</h3></div>
<p>Nach dem Ende des Krieges wurde er Pastor in der <a href="Maria-Magdalenen-Kirche_(Klein_Borstel)" title="Maria-Magdalenen-Kirche (Klein Borstel)">Maria-Magdalenen-Kirche</a> in <a href="Hamburg-Klein_Borstel" class="mw-redirect" title="Hamburg-Klein Borstel">Hamburg-Klein Borstel</a> (bis 31. Juli 1947 als Dienstleistung der Kirchengemeinde <a href="Fuhlsb%C3%BCttel" class="mw-redirect" title="Fuhlsbüttel">Fuhlsbüttel</a>; danach wurde die Kirchengemeinde Klein-Borstel selbstständig).
</p>


<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Studentenpfarrer_in_Hamburg">Studentenpfarrer in Hamburg</h3></div>
<p>Im Mai 1954 wurde Carl Malsch <a href="Studentenpfarrer" title="Studentenpfarrer">Studentenpfarrer</a> der <a href="Evangelische_Studentengemeinde" class="mw-redirect" title="Evangelische Studentengemeinde">Evangelischen Studentengemeinde</a> in Hamburg, damals in der <a href="Esplanade_(Hamburg)" title="Esplanade (Hamburg)">Esplanade</a> 15. In dieser Zeit gründete er den „Verein für ökumenische Studentenwohnheime“.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In diesen Studentenheimen wird bis heute die Hälfte der Plätze satzungsgemäß an ausländische Studenten vergeben. Eines der Heime wurde in den 1990er Jahren nach ihm <i>Carl-Malsch-Haus</i> genannt.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Als Studentenpfarrer wurde ihm die Gelegenheit geboten, Rundfunkandachten und Gottesdienstübertragungen im Fernsehen zu halten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Propst_in_Jerusalem">Propst in Jerusalem</h3></div>
<p>Im Jahre 1960 erhielt er vom <a href="Jerusalemsverein" title="Jerusalemsverein">Jerusalemsverein</a> den Ruf, <a href="Propst" title="Propst">Propst</a> der <a href="Evangelische_Gemeinde_deutscher_Sprache_zu_Jerusalem" title="Evangelische Gemeinde deutscher Sprache zu Jerusalem">Evangelischen Gemeinde deutscher Sprache</a> in <a href="Jerusalem" title="Jerusalem">Jerusalem</a> zu werden. Außerdem wählte ihn die Synode der im Jahr zuvor gegründeten und von König <a href="Hussein_I._(Jordanien)" title="Hussein I. (Jordanien)">Hussein von Jordanien</a> am 17. Mai 1959 anerkannten <a href="ELCJHL" class="mw-redirect" title="ELCJHL">Evangelisch-lutherischen Kirche in Jordanien</a> (ELCJ) zu ihrem geistlichen Leiter (<a href="Bischof" title="Bischof">Bischof</a>). Am 9. Oktober 1960 wurde er von Bischof <a href="Otto_Dibelius" title="Otto Dibelius">Otto Dibelius</a> in sein Amt eingeführt.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sein Amtssitz war die <a href="Propstei_(Kirche)" title="Propstei (Kirche)">Propstei</a> im Zentrum der <a href="Jerusalemer_Altstadt" title="Jerusalemer Altstadt">Jerusalemer Altstadt</a> neben der <a href="Erl%C3%B6serkirche_(Jerusalem)" title="Erlöserkirche (Jerusalem)">Erlöserkirche</a>. Zu seinen Aufgaben gehörten auch monatliche Predigten in der deutschen Gemeinde <a href="Amman" title="Amman">Amman</a>, in den ersten zwei Jahren außerdem in <a href="Damaskus" title="Damaskus">Damaskus</a>, weil der für Damaskus zuständige Beiruter Auslandspfarrer aus politischen Gründen nicht nach Damaskus reisen durfte.
</p><p>In die öffentliche Kritik geriet Propst Malsch im Herbst 1962 wegen als israelfeindlich wahrgenommenen Äußerungen.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der West-Jerusalemer Journalist <a href="Schalom_Ben-Chorin" title="Schalom Ben-Chorin">Schalom Ben-Chorin</a> berichtete am 21. September 1962 in der Zeitung <i>Jediʿot Chadaschot</i> (1935–1973) davon, dass sich Malsch deutlich gegen den Staat Israel und die Juden ausgesprochen habe. Ben-Chorin berief sich im Zeitungstext auf einen namentlich nicht genannten Pfarrer, der den Propst um Unterstützung beim Grenzübertritt von Jordanien nach Israel am Mandelbaumtor gebeten habe und von Malsch daraufhin voller Zorn mit den Worten angefahren worden sei: „Was haben Sie denn in Israel verloren? Das ganze Land ist zusammengestohlen und 90&nbsp;% der Bevölkerung sind Atheisten“<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Dieser Artikel sorgte in Kreisen des christlich-jüdischen Dialogs innerhalb der Bundesrepublik Deutschland für Aufsehen. Im Kirchlichen Außenamt der EKD und bei <a href="Bernhard_Karnatz" title="Bernhard Karnatz">Bernhard Karnatz</a>, dem Vorsitzenden des Jerusalemsvereins, gingen teils gemäßigte, teils heftige Beschwerdebriefe ein. Karnatz forderte Malsch zu einer Stellungnahme auf und fügte seinem Brief die Worte bei: „Angesichts der regen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel ist zu befürchten, dass sich die Sache in weiten Kreisen herumspricht und nicht nur Ihr persönliches Ansehen schädigt, sondern auch unsere Arbeit im Heiligen Lande in Misskredit bringt.“ Malsch entgegnete: „Der Satz ‚Was wollen Sie in Israel?’, ist niemals von mir so isoliert gebraucht worden, sondern höchstens im Zusammenhang mit der Bitte, doch mehr Zeit auf Jordanien zu verwenden, um den hiesigen Problemen objektiv gegenüber stehen zu können.“ Angesichts einseitig proisraelischer Artikel in deutschen Kirchenzeitungen sehe er es als seine Aufgabe an, gegenüber deutschen Touristen die arabische Position zu erläutern. Mit der Bitte an Malsch, er müsse sich in seiner exponierten Stellung künftig vorsichtiger ausdrücken, wurde die Affäre im Januar 1963 zu den Akten gelegt.
</p><p>1963 nahm Malsch als Vertreter der ELCJ an der Vollversammlung des <a href="Lutherischer_Weltbund" title="Lutherischer Weltbund">Lutherischen Weltbundes</a> in <a href="Helsinki" title="Helsinki">Helsinki</a> teil, die unter dem Motto „Christus heute“ stand.
</p><p>In Malschs Amtszeit fiel auch ein wichtiges ökumenisches Ereignis, die Begegnung zweier Kirchenoberhäupter im <a href="Heiliges_Land" title="Heiliges Land">Heiligen Land</a>: Am 6. Januar 1964 trafen sich Papst <a href="Paul_VI." title="Paul VI.">Paul VI.</a> und der Patriarch <a href="Athinagoras_(Patriarch)" title="Athinagoras (Patriarch)">Athinagoras</a> von <a href="Konstantinopel" title="Konstantinopel">Konstantinopel</a> in Jerusalem. Carl Malsch wurde als Oberhaupt der ELCJ von Paul VI. und Athinagoras in <a href="Privataudienz" class="mw-redirect" title="Privataudienz">Privataudienz</a> empfangen.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Hauptpastor_an_St._Petri">Hauptpastor an St. Petri</h3></div>
<p>Im Herbst 1965 holte ihn <a href="Landesbischof" title="Landesbischof">Landesbischof</a> <a href="Hans-Otto_W%C3%B6lber" title="Hans-Otto Wölber">Hans-Otto Wölber</a> zurück nach Hamburg. Carl Malsch wurde einstimmig zum 26. <a href="Hauptpastor" title="Hauptpastor">Hauptpastor</a> der Hamburger <a href="Hauptkirche_Sankt_Petri_(Hamburg)" class="mw-redirect" title="Hauptkirche Sankt Petri (Hamburg)">Hauptkirche St. Petri</a> gewählt und wurde damit der Nachfolger von Landesbischof <a href="Karl_Witte_(Bischof)" title="Karl Witte (Bischof)">Karl Witte</a> im Hauptpastorenamt. Gleichzeitig übernahm er die Leitung der <a href="Hamburger_Stadtmission" title="Hamburger Stadtmission">Hamburger Stadtmission</a> als Vorsitzender des Verwaltungsrats, die traditionsgemäß beim Hauptpastor von St. Petri lag. Am 5. Dezember 1965 wurde er durch Bischof Wölber in sein Amt eingeführt.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In St. Petri stellte sich für ihn das Problem der leeren Kirchen schon recht frühzeitig: Die City-Kirchen mussten mit der <a href="Entv%C3%B6lkerung" title="Entvölkerung">Entvölkerung</a> der Innenstadt ihre Aufgaben neu justieren. Statt einer „Wohngemeinde“ gab es hier eine „Personalgemeinde“.
Carl Malsch prägte den Begriff der „Alltagskirche“. An den Werktagen um 17:15 wurden Kurzandachten zu Alltagsthemen im Wechsel mit <a href="Kirchenmusik" title="Kirchenmusik">Kirchenmusik</a> etabliert.
1969 gründete er zusammen mit dem Pastor Gunnar von Schlippe nach einem Besuch in Holland und bei den <a href="Samaritaner" title="Samaritaner">Samaritanern</a> in London das Beratungs- und Seelsorgezentrum (BSZ) an St. Petri nach deren Vorbild. Im BSZ versehen bis heute ausgebildete <a href="Ehrenamt" title="Ehrenamt">ehrenamtliche</a> <a href="Seelsorge" title="Seelsorge">Seelsorgehelfer</a> ihren Dienst. Auch Carl Malschs Frau Elisabeth ließ sich zum Seelsorgehelfer ausbilden und arbeitete ehrenamtlich im BSZ mit.
</p>

<p>Zur größten Herausforderung seiner Amtszeit wurde 1979 die <a href="Hauptkirche_Sankt_Petri_(Hamburg)#AKW-Protest" class="mw-redirect" title="Hauptkirche Sankt Petri (Hamburg)">Kirchenbesetzung</a> durch etwa 400 <a href="Anti-Atomkraft-Bewegung" title="Anti-Atomkraft-Bewegung">Atomkraftgegner</a>.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Einer seiner Nachfolger, der Hauptpastor <a href="Christoph_St%C3%B6rmer" title="Christoph Störmer">Christoph Störmer</a>, gehörte damals zu den Besetzern der Kirche.
</p><p>Ab 1. November 1975 wurde er als amtsältester Hauptpastor der letzte <a href="Senior_(Kirche)" title="Senior (Kirche)">Senior</a> der <a href="Evangelisch-Lutherische_Kirche_im_Hamburgischen_Staate" title="Evangelisch-Lutherische Kirche im Hamburgischen Staate">Hamburgischen Landeskirche</a> und damit der Vertreter des Landesbischofs. In dieser Funktion wurde er Vorsitzender der Schule-Kirche-Kommission und des Kuratoriums des <a href="Rauhes_Haus" class="mw-redirect" title="Rauhes Haus">Rauhen Hauses</a>, außerdem Mitglied des Verwaltungsrates des Rauhen Hauses.
Diese Ämter hatte er bis zu seiner <a href="Emeritierung" title="Emeritierung">Emeritierung</a> inne.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Emeritierung">Emeritierung</h3></div>
<p>Am <a href="Reformationstag" title="Reformationstag">31. Oktober 1981</a> wurde Carl Malsch emeritiert.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Sommer des Jahres 1984 waren Carl Malsch und seine Frau Elisabeth ehrenamtliche „Kurseelsorger“<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> in <a href="Wenningstedt-Braderup_(Sylt)" title="Wenningstedt-Braderup (Sylt)">Wenningstedt</a> auf <a href="Sylt" title="Sylt">Sylt</a>.
Den Vorsitz der Hamburger Stadtmission legte er im Juni 1990 nieder.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Schriften">Schriften</h2></div>
<ul><li><i>Kirche für die Stadt – St. Petri-Gemeinde in der City von Hamburg</i> (= Zur Sache; 23). Lutherisches Verlagshaus, Hamburg 1981, ISBN 3-7859-0478-9.</li>
<li>als Hrsg.: <i>Die Hauptkirche St. Petri in Hamburg – Baugeschichte, Kunstwerke, Prediger.</i> Friedrich Wittig Verlag, Hamburg 1979, ISBN 3-8048-4172-4.</li>
<li><i>Propst an der Erlöserkirche 1960–1965, Besondere Aufgaben und Erlebnisse.</i> In: <a href="Karl-Heinz_Ronecker" title="Karl-Heinz Ronecker">Karl-Heinz Ronecker</a> (Hrsg.): <i>Den Erlöser der Welt zur Ehre – Festschrift zum hundertjährigen Jubiläum der Einweihung der evangelischen Erlöserkirche in Jerusalem.</i> Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 1998, ISBN 3-374-01706-1, S. 229–245.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Michael Malsch:&nbsp;<i>Malsch, Carl Paul.</i> In: <i><a href="Biographisch-Bibliographisches_Kirchenlexikon" title="Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon">Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon</a></i> (BBKL). Band 29, Bautz, Nordhausen 2008, ISBN 978-3-88309-452-6, Sp. 891–895.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Carl_Malsch?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Carl Malsch</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ewnor.de/autor_cm.php">Erinnerungen von Carl Malsch</a>, veröffentlicht in der Erinnerungswerkstatt Norderstedt</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Artikel vom 15. Mai 1955 in „Die Kirche in Hamburg“ (Herausgeber: <a href="Volkmar_Herntrich" title="Volkmar Herntrich">Volkmar Herntrich</a>)</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://purl.uni-rostock.de/matrikel/300005470">Immatrikulation von Carl Malsch</a> im <a href="Rostocker_Matrikelportal" title="Rostocker Matrikelportal">Rostocker Matrikelportal</a></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Artikel über den Besuch nach 31 Jahren in der Landauer Zeitung vom 29. Mai 1976</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20200925141946/https://www.studentenwohnheime-hamburg.de/deutsch/geschichte-des-vereins/">Geschichte des Vereins für ökumenische Studentenwohnheime</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-position:center right!important;background-repeat:no-repeat!important}body.skin-minerva .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/OOjs_UI_icon_external-link-ltr-progressive.svg")!important;background-size:10px!important;padding-right:13px!important}body.skin-timeless .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a,body.skin-monobook .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/MediaWiki_external_link_icon.svg")!important;padding-right:13px!important}body.skin-vector .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/Link.ernal-small-ltr-progressive.svg")!important;background-size:0.857em!important;padding-right:1em!important}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=https%3A%2F%2Fwww.studentenwohnheime-hamburg.de%2Fdeutsch%2Fgeschichte-des-vereins%2F">Originals</a></span> vom 25. September 2020 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span>&nbsp;<b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/https://www.studentenwohnheime-hamburg.de/deutsch/geschichte-des-vereins/">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.studentenwohnheime-hamburg.de/deutsch/geschichte-des-vereins/">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.studentenwohnheime-hamburg.de</span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.studentenwohnheime-hamburg.de/deutsch/unsere-wohnheime/cmh/">Das Carl-Malsch-Haus</a></span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Artikel in Die Welt vom 3. Oktober 1060</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">So Gerhard Gronauer: <i>Der Staat Israel im westdeutschen Protestantismus. Wahrnehmungen in Kirche und Publizistik von 1948 bis 1972</i> (AKIZ.B57). Göttingen 2013. S. 173–178</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Dieses und die beiden weiteren Zitate sind nachgewiesen bei Gerhard Gronauer: <i>Der Staat Israel im westdeutschen Protestantismus. Wahrnehmungen in Kirche und Publizistik von 1948 bis 1972</i> (AKIZ.B57). Göttingen 2013. S. 174–176.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://ewnor.de/cm/867_cm.php">Bericht von Malsch</a> über Papst Paul VI. in Jerusalem</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Artikel in der „Cuxhavener Presse“ im August 1963</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Artikel vom 4. Dezember 1965 im Hamburger Abendblatt</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Ernst Christian Schütt: <i>Chronik Hamburg.</i> 2. aktualisierte Ausgabe, Bertelsmann Lexikon Verlag, Gütersloh / München 1997, ISBN 3-577-14443-2, S. 577.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Artikel vom 31. Oktober 1981 im Hamburger Abendblatt</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Artikel „In den Ferien auf der Suche nach dem Paradies?“ vom 30. Juli 1984 im Hamburger Abendblatt</span>
</li>
</ol></div>
<table class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1" style="border-collapse:collapse; border-style:solid; margin-top: 1em; text-align:center; width:100%;"><tbody><tr style="vertical-align:bottom;"><th style="width:35%;">Vorgänger</th><th style="width:30%;">Amt</th><th style="width:35%;">Nachfolger</th></tr><tr style="vertical-align:top;"><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;">Joachim Weigelt</td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><span style="font-weight:bold;"><a href="Evangelische_Gemeinde_deutscher_Sprache_zu_Jerusalem" title="Evangelische Gemeinde deutscher Sprache zu Jerusalem">Evangelisch-Lutherischer Propst zu Jerusalem</a></span> <br>1960–1965</td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;">Hansgeorg Köhler</td></tr><tr style="vertical-align:top;"><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><a href="Karl_Witte_(Bischof)" title="Karl Witte (Bischof)">Karl Witte</a></td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><span style="font-weight:bold;"><a href="Liste_der_Hamburger_Hauptpastoren#Hauptpastoren_an_St._Petri" title="Liste der Hamburger Hauptpastoren">Hauptpastor an St. Petri zu Hamburg</a></span> <br>1965–1981</td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><a href="Werner_Hoerschelmann" title="Werner Hoerschelmann">Werner Hoerschelmann</a></td></tr></tbody></table>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-p" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten&nbsp;(Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/1044334436">1044334436</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n79025183">n79025183</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/49983862/">49983862</a></span> | </div>
</div></div>
</div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2025-12-04" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Carl_Malsch&amp;oldid=262133474">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
</div>
</div><!--/htdig_noindex--></div>
</div>
</main>
</div>
</div>
</div>
<script src="./_webp_/webpHandler.js"></script>

</body></html>